Transparenz

Das liebe Geld ist natürlich immer ein Thema und hier ist es mir sehr wichtig offen damit umzugehen. Denn ich möchte auch bei anderen Blogs wissen, ob es die ehrliche Meinung des Bloggers ist und sich der Kauf des Produkts lohnt oder vielleicht doch nicht.

Dabei steht meine eigene und aufrichtige Meinung über allem und so wird es auch in Zukunft sein. Ich bin ich der Meinung, dass man nicht früh genug mit der Transparenz eines Blogs anfangen kann um Missverständnisse in der Zukunft zu vermeiden. Mir ist Ehrlichkeit am wichtigsten – es hilft keinem, wenn das getestet Produkt in Wirklichkeit Müll ist. Das sorgt nur für negative Gefühle beim Blogger, beim Unternehmen und natürlich auch beim Leser.

 

Grundsatz

Es ist völlig egal, ob ein Beitrag bezahlt wurde, ein Produkt kostenlos zugeschickt wurde oder eben auch nicht – auf meinem Blog wird immer meine eigene und ehrliche Meinung dazu stehen. Fremde Texte werde ich deutlich als Zitat kennzeichnen. Dazu setze ich den Fremdtext in Anführungszeichen und auf kursiv, damit jeder den Unterschied auf einen Blick erkennen kann. Außerdem wird die Quelle vor dem Zitat erwähnt (z.B. „Beschreibung aus dem Shop von XY:“).

 

Mögliche Arten der Vergütung/Kooperation

Alle Beiträge, die eine Form von Werbung enthalten, sind direkt zu Beginn gekennzeichnet. Im weiteren Verlauf möchte ich die verschiedenen Formen, die hier vorkommen können, erläutern.

 

Provisions-Links

Ein Provisions-Link, auch Affiliate Link genannt, enthält einen speziellen Code, der diesen nachvollziehbar macht. Über den Link wird der Leser (meist) an einen Shop weitergeleitet. Kauft der Leser dort nun etwas ein wird ein gewisser Prozentsatz des Einkaufs dem verlinkenden Blogger als Provision angerechnet. Dem Käufer entstehen dadurch keine Nachteile, da solche Provisionen bereits im Verkaufspreis enthalten sind.

Der Prozentatz der Vergütung hängt dabei vom jeweiligen Onlineshop ab und ob mit oder ohne Rabatt bestellt wurde. Auch ob die Bestellung über das Handy oder am Desktop erfolgt wird einbezogen. Meistens liegt die Provision zwischen 0,5-10% vom Einkaufswert. Sie wird erst ausbezahlt sobald die Widerrufsfrist des Shops abgelaufen ist.

Beiträge mit solchen Links sind wie folgt gekennzeichnet: „Provisions-Links“. Die Provisions-Links selbst werden mit einem Sternchen [*] gekennzeichnet.

Affiliate Links sind in meinen Augen die beste Möglichkeit zu werben. In den Shops wird sowieso eingekauft (z.B. Amazon) und ob die Provision niemand erhält oder bei mir für neuen Content landet macht beim Einkaufen keinen Unterschied. Grundsätzlich werde ich keine Affiliate Links zu Shops setzen bei denen ich selbst unzufrieden war oder noch nicht eingekauft habe.

 

PR-Sample

PR-Samples sind Produkte, die vom Hersteller oder einer Werbeagentur, die für den Hersteller tätig ist, kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Oftmals geschieht das ohne vorherige Anfragen, sodass einfach ein Paket oder Brief mit dem Produkt ankommt.

Wenn ein Beitrag PR-Samples enthält, findet ihr jeweils am Anfang die Kennzeichnung: „PR-Sample“.

Der Vorteil bei PR-Samples ist, dass es dem Blogger überlassen wird, ob er überhaupt über das Produkt berichtet und auch was er darüber schreibt. Auch bei kostenlos erhaltenen Produkten werde ich meine Grundsätze nicht ändern, wenn das Produkt nicht toll ist, dann wird es auch so im Beitrag stehen.

 

Kooperation

Darunter fallen alle anderen Arten der Zusammenarbeit mit Firmen. Für das Veröffentlichen von Beiträgen wird von einer Firma Geld gezahlt – unabhängig davon ob ein Produkt zum Testen kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Bezahlte Beiträge sind durch folgende Worte gekennzeichnet: „Kooperation.“

Im Beitrag selbst findet ihr dann, den Namen des Kooperationspartners.

Auch für alle bezahlten Beiträge gilt: Sie sind keine puren Werbefloskeln, Ihr findet auch immer meine ehrliche Meinung zu den einzelnen Produkten.

 

Sponsored Links

Sponsored Links sind Verlinkungen, die bezahlt wurden.

Diese Links werde ich nur bei zu 100 Prozent passenden Artikeln nutzen. Da mir wichtig ist, dass diese erkennbar sind, werden sie mit einem Zirkumflex (^) gekennzeichnet. Ebenfalls folgt am Anfang des Beitrages die Kennzeichnung: „Sponsored Links“

Was ich aber nicht machen werde ist, dass ich in einem Beitrag über Beauty-Produkte, zum Beispiel über einen Lidschatten, plötzlich ein völlig anderes Produkt, zum Beispiel Schuhe, bewerbe und auch verlinke. Solche Angebote werde ich ablehnen – das gehört sich einfach nicht.

 

Events

Events werden im Normalfall von Herstellern diverser Produkte veranstaltet um Neuheiten vorzustellen und Neuigkeiten zu streuen. Dazu werden meist YouTuber und Blogger eingeladen um es live vor Ort kennenzulernen und zu testen. Dabei wird im Normalfall die Anreise, die Übernachtung und die Verpflegung vor Ort vom Hersteller bzw. vom Veranstalter übernommen.

Hier ist mir wichtig, dass die Berichterstattung nicht verpflichtend ist und ich wirklich nur von dem berichte was mich bzw. meine Leser interessiert.

 

Abschließende Worte

Bloggen kostet Zeit und Geld. Natürlich fängt es als Hobby an, aber auch schon zu diesem Zeitpunkt kostet es Geld. Es müssen Produkte gekauft werden um sie vorzustellen und es muss viel ausprobiert werden um überhaupt mitreden zu können. Manchmal greift man auch einfach daneben, da besonders bei neuen Produkten noch wenige Tests vorhanden sind. Wie auch, wenn niemand das Produkt zum Testen kauft? Das machen ja gerade die Blogger mit den Reviews – ihren Lesern Fehlkäufe ersparen und gute Produkte empfehlen.

Aber es sind ja nicht nur die Produktkosten selbst, sondern auch eine Kamera, eine Fotobox, Lampen, Hosting-Kosten, farbgetreuer Monitor, Lizenzkosten für diverse Programme und so weiter. Diese Liste kann man fast beliebig fortsetzen, da man bei der Fülle an Blogs einfach einen gewissen Standard abliefern möchte und muss um überhaupt wahrgenommen zu werden. Es reicht dann nicht mit dem alten Handy auf dem Küchentisch zu fotografieren. Das würde nur zur farbverfälschten Swatches führen was wohl nicht das Ziel sein kann. Deshalb ist auch ein möglichst farbgetreuer Monitor nötig um nicht schon beim Erstellen und Bearbeiten alle Farben des Produktes zu verfälschen, gerade im Beauty-Bereich ist es doch wichtig. Und das sind nur die Dinge, die für den Blog selbst und die Beiträge gebraucht werden, im Hintergrund müssen auch noch Steuern usw. gezahlt werden.

Der Zeitaufwand ist ein anderes Thema, das ich für mich eher unwichtig finde, da ich wirklich Spaß am Bloggen habe. Es gilt einen Mittelweg zu finden, sodass sich der Leser nicht in einer Dauerwerbesendung wiederfindet und der Blog seine Integrität nicht verliert.

Dadurch, dass ich noch in der Findungsphase bin, weiß ich noch gar nicht was in Zukunft überhaupt sein wird. Deshalb habe ich eine allgemeine Übersicht erstellt mit den verschiedenen Möglichkeiten. Bei weiteren Fragen zum Thema Transparenz, könnt Ihr mich gerne kontaktieren. Ich werde die entsprechenden Punkte dann hier ergänzen.

Firmenanfragen, die nicht meinen Richtlinien entsprechen (z.B. Forderung nach keiner Kennzeichung oder Ähnlichem), werde ich auf diese Seite weiterleiten.

Über mich

Jessica | Beautyjunkie

Willkommen auf meinem Beauty Blog!

Ich freue mich auf Deine Kommentare und wünsche Dir viel Spaß beim Lesen!

Jessy

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